
Ein erhöhter, langgestreckter Park, der an die berühmte High Line in New York erinnert, sich jedoch nicht zwischen Wolkenkratzern und Hochhäusern hindurchschlängelt, sondern sich malerisch und romantisch durch die unvergleichlichen Schönheiten und die jahrtausendealte Geschichte Roms windet.
Es handelt sich um die „Passeggiata del Gelsomino“ (Jasmin-Promenade), einen Fußgängerweg, der es Ihnen nicht nur ermöglicht, ganz neue Ausblicke auf die Stadt zu genießen, sondern auch den Petersdom und seine Kuppel aus einer ungewöhnlichen und exklusiven Perspektive zu bewundern, die große Emotionen weckt und spektakuläre, äußerst instagrammable Aufnahmen verspricht (markieren Sie uns auf Instagram @turismoromaweb).
Die knapp einen Kilometer lange Promenade erstreckt sich über das, was einst eines der Gleise der Vatikanbahn war, die nach der Unterzeichnung der Lateranverträge im Jahr 1929 gebaut wurde, um den Kirchenstaat mit dem Königreich Italien zu verbinden. Ursprünglich für den Güterverkehr vorgesehen, wurde die Strecke am 4. Oktober 1962 erstmals genutzt, um Papst Johannes XXIII. auf seiner Pilgerreise nach Loreto und Assisi zu befördern.
Die Promenade, ein zauberhafter, fast geheimer Ort, der den meisten sicherlich unbekannt ist, wurde anlässlich des Jubiläums im Jahr 2000 nach der Stilllegung der Vatikanbahn angelegt. Der Weg wird von den charakteristischen Jasminsträuchern gesäumt, an denen jedes Jahr im späten Frühling kleine weiße Blüten mit berauschendem Duft erblühen, die mit ihrer Anmut eine ohnehin schon äußerst stimmungsvolle Kulisse umrahmen.
Der Name der Promenade leitet sich somit sowohl von diesen zarten Blüten als auch vom „Valle del Gelsomino“ (Jasmin-Tal) ab, auf das sie blickt und das sich einst zwischen den Anhöhen des Vatikans und des Gianicolo erstreckte. Dieses wiederum hatte seinen Namen von der Via dei Gelsomini, die bereits vor der Eingliederung Roms in das Königreich Italien existierte und an der sich die „Osteria del Gelsomino“ befand, die einem toskanischen Gastwirt gehörte, der der Pflanze, die wahrscheinlich aus dem Großherzogtum Toskana nach Rom gelangt war, seine Ehrerbietung erweisen wollte.
Der Legende nach war der Großherzog so eifersüchtig auf seine Jasminpflanzen, dass er sogar seinem Gärtner verboten hatte, die Blüten seiner Pflanzen an andere zu verschenken. Natürlich missachtete der Mann dieses Verbot, denn um das Mädchen zu erobern, in das er verliebt war, schenkte er ihr eben einen Strauß Jasminblüten. Dank dieses Geschenks heirateten die beiden, und vielleicht symbolisiert der Jasmin deshalb in Italien Liebe und Glück.
Anlässlich des Jubiläums im Jahr 2025 wurde die „Passeggiata del Gelsomino“ komplett saniert und einer umfassenden Stadterneuerung unterzogen, bei der neue Naturräume sowie neue Orte der Begegnung und des gesellschaftlichen Lebens geschaffen wurden. Der neue, 1,5 Kilometer lange Radweg verbindet die Promenade mit dem fünf Kilometer langen Radweg von Monte Ciocci nach Monte Mario. Die Strecke wird von einem hübschen Garten mit mediterraner Vegetation gesäumt (Lavendel, Salbei, Thymian und Rosmarin) und lädt zu einer erholsamen Pause im Schatten der Bäume ein (Cercis Siliquastrum (Judasbaum), Gleditsia Triacanthos ‚Inermis‘ und Gleditsia Triacanthos ‚Sunburs).
Um diese versteckte Ecke der Ewigen Stadt zu entdecken, können Sie von der Via della Stazione Aurelia oder von der Via Aurelia in der Nähe der gleichnamigen Rampe hinaufsteigen oder den Bahnhof Roma San Pietro betreten, entlang des Gleises 1 weitergehen und sofort rechts abbiegen.
Passeggiata del Gelsomino ph. Roma Capitale
Vatikanische Basilika St. Peter

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Die Kuppel des Petersdoms

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Der Janiculum-Hügel

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Informationen
Si può accedere alla Passeggiata del Gelsomino entrando all'interno della stazione di San Pietro e seguendo i cartelli informativi,
oppure partendo dalla Rampa Aurelia che sale da via della Stazione Vaticana.
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Location
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