
Die Kirche mit Blick auf die Piazza Farnese trägt den Namen der Heiligen Birgitta von Schweden, oder Birgitta Birgersdotter. Birgitta stammte aus einer Adelsfamilie in einem kleinen Dorf in der Nähe von Stockholm und kam 1349 nach Rom, nachdem sie den Orden des Allerheiligsten Erlösers gegründet hatte. Nach ihrer Heiligsprechung im Jahr 1391 wurde ihr eine kleine Kirche gewidmet. Die Kirche befand sich neben dem Hospiz, das Birgitta für ihre kranken oder bedürftigen Landsleute errichtet hatte, und war Teil eines Gebäudekomplexes, zu dem auch das Haus gehörte, in dem die heilige Birgitta und ihre Tochter, die heilige Katharina von Schweden, bis zu ihrem Tod lebten. Ihre Zimmer können noch heute besichtigt werden.
Eine erste Restaurierung des Komplexes erfolgte im 17. Jahrhundert, aber das heutige Aussehen der Kirche ist auf den radikalen Umbau zu Beginn des folgenden Jahrhunderts zurückzuführen. Die 1705 begonnene spätbarocke Fassade weist ein von zwei korinthischen Säulen umgebenes Portal auf, während über dem Giebel die Statuen von Birgitta und ihrer Tochter Katharina zu erkennen sind. Der schlanke Glockenturm aus roten Ziegeln wurde hingegen Ende des 19. Jahrhunderts hinzugefügt.
Der Innenraum besteht aus einem einzigen Kirchenschiff mit zwei Seitenaltären. Das Tonnengewölbe, das 1709 von Biagio Puccini mit Fresken verziert wurde, wird von der „Gloria di santa Brigida” (Herrlichkeit der Heiligen Birgitta) dominiert. Vom selben Künstler stammen auch die sechs Gemälde mit Episoden aus dem Leben der Heiligen, die die Seitenwände schmücken. Aus dem 18. Jahrhundert stammt auch die hölzerne Kantorei an der Gegenfassade, aber ein Großteil der reichhaltigen Innenausstattung der Kirche geht auf Umbauten im 19. Jahrhundert zurück. Auf dem rechten Altar befindet sich eine Kopie des verlorenen Werks „Madonna mit Kind” von Annibale Carracci aus dem späten 17. Jahrhundert. Nicht weit davon entfernt befindet sich das 1768 von Tommaso Righi nach Entwürfen von Pietro Camporese il Vecchio geschaffene Grabmal für Nils Bielke, einen Nachkommen der Heiligen Birgitta, der nach seiner Konversion zum Katholizismus im Exil in Rom lebte.
NNach zahlreichen Besitzerwechseln im Laufe ihrer Geschichte ist die Anlage seit 1931 wieder im Besitz der Nonnen des Erlöserordens. Heute gilt di Kirche Santa Brigida als die Nationalkirche der Schweden.
Campo de’ Fiori

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