Zwischen den Abhängen des Monte Parioli und dem Hügel, auf dem das Villaggio Olimpico, das ehemalige Olympische Dorf, steht, erhebt sich der Baukomplex Auditorium Parco della Musica, der nach Plänen des italienischen Architekten Renzo Piano erbaut und 2002 eingeweiht wurde.
Magischen Skarabäen einer außerirdischen Kultur ähnlich lagern die organischen Kuppelformen der drei Konzertsäle um ein halbkreisrundes Amphitheater, das als Freilichttheater und Hauptplatz der “Stadt der Musik“ konzipiert ist. Um das Ganze zu verwirklichen bediente man sich der Baustoffe der kapitolinischen Tradition: Travertin für die Tribünen, römischer Ziegelstein für den Unterbau.
Die Konzertsäle haben ein unterschiedliches Fassungsvermögen (der größte ist der Saal Santa Cecilia) und Funktionsbestimmungen und können mit ihrer außergewöhnlichen Akustik allen musikalischen Anforderungen genügen.
In der schönen Jahreszeit finden zahlreiche Konzerte im Freien statt, und zwar in der Cavea, dem Amphitheater im Herzen des Auditoriums, das bis zu 3.000 Zuschauer aufnehmen kann.
Seit einigen Jahren wird im Oktober im Auditorium das beliebte Festa del Cinema – Filmfest von Rom – abgehalten, auf dessen Red Carpet zahlreiche internationale Schauspieler zu sehen sind.


